Pflegestelle werden

SOS Katze ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Katzen(babys), die in Not geraten sind, aufzunehmen, tierärztlich versorgen zu lassen und an Endplätze weiterzuvermitteln. Da wir kein Tierheim betreiben, wäre eine Aufnahme und Weitervermittlung solcher Notfellchen ohne geeignete Pflegestellen nicht möglich.

Um möglichst vielen dieser armen Geschöpfe helfen zu können, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen. Da der Platz in unseren Pflegestellen begrenzt ist, stoßen wir leider immer wieder auch an unsere Grenzen.

Deshalb suchen wir dringend verantwortungsbewusste Tierfreunde, die uns gerne als Pflegestelle unterstützen möchten. Pflegestelle zu sein bedeutet, dass du das Tier bis zur Vermittlung liebevoll und artgerecht als Familienmitglied betreust.

Der gesamte Vermittlungsablauf wird von uns übernommen.

Wenn du uns darin unterstützen möchtest, Erfahrung im artgerechten Umgang mit Katzen hast und dich verantwortungsvoll um den einen oder anderen Pflegling kümmern möchtest, dann melde dich bitte bei uns!
Es wäre schön, wenn eines dieser bedauernswerten Tiere bis zu seiner Vermittlung bei dir zumindest vorübergehend ein liebevolles Zuhause finden würde.

Was du mitbringen solltest:

Tierliebe
Um eine Pflegestelle anzubieten, solltest du ein großes Herz für Tiere und Einfühlungsvermögen haben.

Zeit
Da es nie vorhersehbar ist, wie schnell ein Tier vermittelt werden kann, solltest du auch über genügend Ausdauer verfügen. Manchmal kann eine endgültige Vermittlung recht schnell erfolgen, manchmal kann die Suche nach einem fixen Zuhause aber auch mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nehmen!

Räumliche Möglichkeiten / eigene Tiere
Idealerweise solltest du auch über einen geeigneten Raum verfügen, in dem der Pflegling / die Pfleglinge die ersten Wochen in Quarantäne verbringen kann – dies ist vor allem dann wichtig, wenn du eigene Katzen hast. Meist übernehmen wir unsere Notfellchen aus schlechter Haltung, die wenigsten sind tierärztlich versorgt, und so kann man durch ein eigenes Pflegezimmer die Gefahr einer Ansteckung der eigenen Katzen zumindest erheblich einschränken. Leukose

Geduld
Oft übernehmen wir Katzen aus bäuerlicher Haltung, die zuvor nur wenig Kontakt zu Menschen hatten oder Katzen, die nur schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht haben oder solche, die ihre Bezugsperson und ihr Zuhause verloren haben.  Gerade diese Tiere müssen erst lernen, langsam das Vertrauen aufzubauen. Hier ist dein Einfühlungsvermögen und deine Geduld gefordert!

Finanzielle Mittel
Du solltest auch bedenken, dass du eventuell für einen längeren Zeitraum für Futter und Streu aufkommen musst. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, der auf Spenden angewiesen ist, geht das Futter meist zu Lasten der Pflegestellen. Sollten wir gerade über genügend Futterspenden verfügen, werden diese selbstverständlich unter den Pflegestellen aufgeteilt.

Was wir von dir erwarten:

Für die Zeit, in der das Tier bei dir ist, trägst du die Verantwortung für deinen Pflegling / deine Pfleglinge.

Von Vorteil wäre es, wenn du über ein eigenes Auto verfügst, um die anstehenden Tierarztbesuche eigenständig erledigen zu können. Die Benzinkosten können wir dir leider nicht ersetzen – die Kosten für tierärztliche Behandlungen, Impfungen, Medikamente oder Kastration werden aber natürlich gegen Vorlage der Tierarztrechnungen vom Verein übernommen bzw. schicken  unsere kooperierenden Tierärzte die Rechnungen direkt an uns.

Krankheiten und sonstige Auffälligkeiten des Pfleglings / der Pfleglinge und die damit im Zusammenhang stehenden Tierarztbesuche und notwendigen Behandlungen sind im Vorfeld mit der Vereinsleitung abzusprechen. Es gibt einige Tierärzte, mit denen wir eng zusammenarbeiten, und ist nach Möglichkeit ein solcher aufzusuchen. Du erreichst uns meist zu jeder Tages- und Nachtzeit – also melde dich einfach bei auftretenden Problemen!

Was kannst du zusätzlich tun:

Notfellchen, die von uns übernommen werden, ziehen erst einmal bei ihrer Pflegestelle – also bei dir – ein. Sollte eine tierärztliche Versorgung sofort notwendig sein, so erfolgt diese natürlich, bevor der Pflegling zu dir kommt. Der Pflegling ist dann bei dir zur Beobachtung idealerweise zumindest die ersten 2 Wochen in einem Extrazimmer ohne Kontakt zu deinen eigenen Tieren untergebracht und wird von dir entwurmt. In dieser Zeit kannst du das Tier beobachten und wir legen gemeinsam die weitere Vorgehensweise fest (Tierarztbesuch / Impfung / Kastration / Inserat, Homepage).

Selbstverständlich brauchen wir viele, möglichst gute Fotos deiner Pflegis, außerdem müssen alle Tierarztbesuche/Behandlungen mitgeschrieben werden.

Etwaige Interessenten, die sich beim Verein melden, werden an dich verwiesen, damit du direkt mit ihnen einen Besichtigungstermin vereinbaren kannst.

Bei diesem Besuch liegt es an dir, so viel als möglich von den Interessenten über die zukünftigen Lebensumstände des Pfleglings / der Pfleglinge zu erfahren (Freigang, Fenster-/Balkonsicherung, Fütterung ….).

Natürlich kannst du mitbestimmen, an wen dein Pflegling letztendlich gehen soll.

Bevor es dann endgültig so weit ist, machen wir noch einen kurzen Besuch bei den Interessenten, um uns vom zukünftigen Lebensraum persönlich ein Bild zu machen und den oft „katzenunerfahrenen“ Menschen beratend zur Seite zu stehen. Oft werden Gefahrenquellen nicht erkannt, und kann dies meist vor Ort in einem persönlichen Gespräch geklärt werden (Kippfenster, für Katzen giftige Pflanzen ….).

Jedes unserer Vermittlungstiere wird selbstverständlich erst nach einer tierärztlichen Untersuchung und gegen Katzenschnupfen/ Katzenseuche geimpft (auf Wunsch des zukünftigen Besitzers auch gegen Leukose), und – wenn dies aufgrund des Alters schön möglich ist – natürlich kastriert auf einen Fixplatz vergeben.

Der zukünftige Besitzer unterschreibt dann eine sogenannte „Übergabevereinbarung“, in dem die wichtigsten Dinge festgeschrieben sind – z.B., dass er sich verpflichtet, das Tier kastrieren zu lassen oder es an niemanden weiterzugeben bzw. uns zurückzugeben wenn sich die Lebensumstände ändern oder sonstige Probleme auftreten. Auch heben wir einen Tierarztkostenbeitrag/Impfkostenanteil ein – abgesehen von Spenden ist das Geld, welches uns unsere Arbeit erst ermöglicht!

Wir sind auf deine Hilfe angewiesen! Du kannst unsere Arbeit unterstützen, indem du dich als Pflegestelle zur Verfügung stellst.
Gerne stehen wir dir für weitere Informationen zur Verfügung!
Wenn du helfen möchtest, bitte melde dich bei uns:

soskatze@hotmail.com

 

office@soskatze.at

 

0664 50 55 088

0664 54 48 884

(Stmk/NÖ/Wien)