Kastrationsprojekte

Eine weibliche Katze wird im Normalfall mit 4 bis 10 Monaten das erste Mal rollig, also paarungsbereit. Von da an kann diese Katze bis zu 3 mal pro Jahr Junge bekommen. Ein Wurf umfasst dabei im Durchschnitt 4 bis 6 Jungtiere. Jedes weibliche Jungtier kann wiederum nach erreichter Geschlechtsreife für Nachwuchs im gleichen Ausmaß sorgen. Und so weiter, und so weiter, und so weiter …

Ein Katzenpaar, das 2x pro Jahr Nachwuchs bekommt, von dem pro Wurf 3 Kätzchen überleben, hat in über 10 Jahren für eine Nachkommenschaft von über 80 Millionen Katzen gesorgt!!!

Kurz gesagt: Katzen vermehren sich rasend schnell.

Die Folge: Es kann für diese große Anzahl an Katzen nie genügend gute Lebensplätze, sei es als Streuner- oder als Hauskatze, geben – Katzenleid ist die traurige Folge und in Österreich Realität.

Das einzig nachhaltige Mittel, um dieses Tierleid zu mindern, ist die KASTRATION!

Anmerkung: In Österreich besteht seit dem Jahr 2005 die Kastrationspflicht für alle Katzen mit Zugang ins Freie, verankert im Tierschutzgesetz.

„Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind diese von einem Tierarzt kastrieren zu lassen. Davon ausgenommen sind Tiere, die zur kontrollierten Zucht verwendet werden oder in bäuerlicher Haltung leben (Punkt 2 Abs. 10, Anlage 1 der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl II Nr. 486/2004 i.d.g.F.).“

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